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Repertoire-Archiv
Lucky, der Weihnachtshund

Emmas Mutter ist Verwaltungschefin des Hauses Birkenwald, einer Seniorenresidenz mit integrieterm Pflegeheim. Emma kommt jeden Tag nach der Schule hierher und erledigt im großen Gemeinschaftsraum, während sie auf Ihre Mutter wartet, ihre Hausaufgaben. Heute war der letzte Schultag und Emma will so schnell wie möglich nachhause. Aber gerade vor Weihnachten gibt es in der Verwaltung noch vieles zu tun und so besucht das kleine Mädchen zum Zeitvertreib erst einmal ihre Oma auf der Pflegestation, bevor sie im gegenüberliegenden Park auf Lucky trifft.

Lucky, so nennt Emma den kleinen Hund, der vor ihren Augen an einem Laternepfosten angebunden - ausgesetzt wird. Nein, so kann Emma das nicht lassen und beschließt Luckymit zu nehmen und im Keller vom Haus Birkenwald zu verstecken.

Am nächsten Tag versuchen beide bis zu Emmas Oma vorzudringen, ohne, dass sie entdeckt werden. Das stellt sich als äußerst schwierig heraus. Aber es ist auch interessant und Emma sieht die Bewohner und das ganze Haus aus einer ganz anderen Perspektive, die ihr zuvor noch nie bewußt wurde. Dazu trägt auch ihr neuer Freund Lucky bei, der sich sogar mit dem kleinen Mädchen unterhalten kann.

Lucky, der Weihnachtshund ist ein Versuch dem Publikum nahe zu bringen, dass Menschen, auch wenn sie älter werden, ganz besondere Fähigkeiten haben. Was den Beiden alles auf dem Streifzug durchs Haus passiertg, oder besser gesagt, welchen Charakteren sie begegnen, davon handelt die einfühlsame und sehr realistisch inszenierte Geschichte von Hanne und Stefan Schulz, die mit viel Liebe zum Detail versucht dem Publikum auch einmal eine ganz andere Sichtweise der Dinge zu vermitteln.

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